PRS London

Roland DJ-808

 Academy Kurse im Mai

Keyboard- und Pianoabteilung

Vom Metronom in Eulenform über den Spezialstift, um Notenlinien ziehen zu können, bis hin zur LED-Notenpultleuchte: Mit über 4000 Artikeln auf über 500 Quadratmetern Fläche gibt es in der Abteilung fast alles, was Tastenmenschen brauchen. Schreitet man die „E-Piano-Straßen“ hinab, gelangt man automatisch in den angegliederten Bookshop. Dort gibt es Notenbücher von „Shredding Bach“ für E-Gitarre über Klassik-Klaviernoten bis hin zu populärmusikalischen Drum-Partituren – aufgeteilt in über 1100 verschiedene Bücher und Hefte.

Pianohalle PPC Music

Der großzügige Anspielraum für Klavier und Flügel.

Der größte der drei Ausstellungsräume widmet sich den E-Pianos und den kleineren Home-Pianos. Am Kassentresen bei Mathias Bewig können sich Kunden Kopfhörer ausleihen und ihre Favoriten aus rund 50 verschiedenen Modellen der Marken Yamaha, Roland und Kawai ausgiebig antesten. Die Bandbreite reicht dabei vom günstigen Einsteigerinstrument bis hin zum absoluten Profigerät von Roland für mehrere tausend Euro. Bei diesen Modellen wird der Klang von akustischen Instrumenten nicht mehr über Samples, sondern über eine elektronische Nachbildung produziert: „Jeder Kunde, der zu uns kommt, sollte das V-Piano-System von Roland ausprobieren. Die Ingenieure haben es bei diesem System tatsächlich geschafft, einen Flügelklang zu analysieren und ihn elektronisch mit all seinen Feinheiten nachzubilden“, erklärt Robert Mühlbauer, Teamleiter der Keyboard- und Pianoabteilung. Der Klang ist dem eines ‚echten‘ Flügels beinahe ebenbürtig. Zudem stehen dem Pianisten bei diesem System, je nach Modellvariante, ausführliche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Virtuell können unter anderem die Flügelgröße, die Beschaffenheit der Saiten und das Material des Resonanzbodens verändert werden, was sich realistisch auf den Klang auswirkt. Die Technologie der virtuellen Klangerzeugung wird bei Roland auch beispielsweise in den V-Drums eingesetzt.

Pianohalle PPC Music

Kunden begutachten die neuesten E-Piano-Modelle.

Der zweite Ausstellungsraum ist für akustische Klaviere und Flügel reserviert. Dort können die Kunden die Tür hinter sich schließen und aus einer Auswahl von drei bis vier Flügeln sowie rund 20 Klavieren wählen und ihre Trauminstrumente in Ruhe anspielen. „Unser Raum für klassische Klaviere und Flügel ist akustisch so optimiert, dass sich der Klang der Instrumente voll entfalten kann“, sagt Robert Mühlbauer. So kann sich der Kunde einen unverfälschten akustischen Eindruck der Instrumente machen. Beim optischen Eindruck dominieren glänzend-schwarze vor weißen Klavieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit Yamaha ist es prinzipiell möglich, Instrumente nach Kundenwunsch in anderen Farben lackieren zu lassen. Einziger Haken an der Sache: Neben Mehrkosten muss sich der Kunde auf eine Wartezeit von zwei Jahren einstellen. Neben Yamaha wird bei den akustischen Klavieren auf die Eigenmarke Hofberg gesetzt, die „mit einem sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis punkten kann“, so Robert Mühlbauer. Im Angebot finden sich auch Klaviere, die mit zusätzlicher Digitaltechnik ausgestattet sind, und sich per Kopfhörer spielen lassen, auch Silent Piano genannt. Hat sich ein Kunde für ein Klavier oder einen Flügel entschieden, wird das Instrument durch eine Klavierspedition ausgeliefert. „Vor der Auslieferung wird das Klavier bei uns zudem gestimmt und nach Kundenwunsch von unserem Klavierbauer Alexander Palczewski eingestellt“, sagt Mathias Bewig. In der Zukunft will die Abteilung das Angebot von akustischen Instrumenten in der Breite der bestehenden Marken vergrößern.

Im dritten Verkaufsraum gibt es Keyboards und Stage-Pianos aller Preisklassen: Vom günstigen Einsteigerkeyboard bis hin zum großen Alleinunterhalter-Keyboard. Diese haben Features wie einen Mikrofoneingang mit eigenem Vorverstärker, Klangregler und Effektsektion eingebaut. „Hi-End-Keyboards erfreuen sich nach wir vor großer Beliebtheit“, sagt Robert Mühlbauer. Das spiegelt sich in der Qualität der Klangbibliotheken wieder. So wurden beispielsweise für das Tyros 4 von Yamaha weltweit authentische Sounds aufgenommen. „Wird in der Klangbibliothek eine 60er Telecaster von Fender anwählt, kann man sich sicher sein, dass das Sample auf exakt diesem Instrument beruht“, erklärt Mühlbauer. „Das Sampleverfahren ist der große Unterschied zwischen günstigen und teuren Digitalpianos und Keyboards. So hat ein vierköpfiges Team beispielsweise acht Monate daran gearbeitet, den Flügelsound für das neueste Yamaha Motif zu erstellen“, erklärt Mühlbauer. Für die kommenden Jahre sieht das Team der Abteilung bei den Entertainer-Keyboards die Verstärkung eines Trends: „Der Bereich der professionellen Entertainer-Keyboards wird weiter mit dem Feld der DJs verschmelzen. Schon heute gibt es Entertainer-Keyboards mit integrierter Festplatte und DJ-Features. Sie erlauben es dem Alleinunterhalter, Livemusik und DJ-Ing zu kombinieren“, sagt Mathias Bewig.

Um den Kunden immer mit aktuellen Instrumenten und Informationen versorgen zu können, verfolgt das Team der Keyboard- und Pianoabteilung aufmerksam die Trends der Branche und wagt den Verkauf von „Exoten“. So finden sich in der Ausstellung immer wieder nicht alltägliche Tasteninstrumente wie beispielsweise ein Rhodes MK7, ein Umhängekeyboard oder das Stage Vintage Piano Korg SV1 mit echter Vorstufenröhrentechnik. Aber auch das eingangs erwähnte Micropiano von Korg ist nicht unbedingt ein alltägliches Instrument. Der Miniflügel kann bei Bedarf per Batterie betrieben werden und entwickelt für seine Größe ein erstaunlich erwachsenes Klangbild. „Eine weitere interessante Entwicklung in unserem Fachgebiet sind Silent Pianos“, sagt Sophie Kühnel. Damit werden herkömmliche Klaviere und Flügel um digitale Technik erweitert. Der Clou dabei: Das Klavier kann auf Wunsch mechanisch stummgeschaltet werden. Eingebaute Sensoren setzen die Anschlagdynamik der Tasten um. Die Tonausgabe erfolgt dann ausschließlich über Kopfhörer. Praktisch für das nächtliche Üben in der Mietwohnung, zumal die Technik für fast alle Klaviere nachrüstbar ist. Ein Service, der auch von PPC-Klavierbauer Alexander Palczewski angeboten wird.

Pianohalle PPC Music

Eine Vielzahl an Home- und Entertainerkeyboards steht immer anspielbereit zur Verfügung.

Trotz der fortschreitenden Digitalisierung ist sich das Team der Keyboard- und Pianoabteilung sicher, dass die Nachfrage nach akustischen Klavieren auch in der Zukunft nicht geringer werden wird: „In meinen Augen kann man ein Klavier nur durch ein Klavier ersetzen, niemals durch ein Digitalpiano. Es ist ein Naturinstrument, das ein einmaliges Spielgefühl gibt“, sagt Robert Mühlbauer. „Das Klavier ist in seiner ursprünglichen Form ein Stück Kultur.“

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